Madonna in Concert | Ralf, Katja | niedling.info

Madonna in Concert

Madonna - Die Bühne
Nach vier Fehlversuchen habe ich es dieses Jahr endlich mal geschafft und konnte mich bei Katja für die mittlerweile drei Rod Stewart Konzerte revanchieren. Gestern waren wir in Frankfurt auf dem Madonna Konzert und hatten eine recht abenteuerliche Heimfahrt.
Eigentlich ging es ja Schon wieder gut los, als ich dieses vom Madonna Konzert gehört habe. Bei meinem ersten Versuch hatte ich Karten, das Konzert wurde aber vier Wochen vorher abgesagt. Beim zweiten Versuch habe ich keine Karten bekommen und beim dritten mal war nur ein Konzert in Hannover, was mir zu weit weg war. Jetzt beim vierten Versuch viel der Start des Vorverkaufes auf unseren ersten Urlaubstag auf Mallorca. Meine erste Aktion nach der Ankunft im Hotel war damals die Suche nach einem Internetterminal um Karten zu bestellen. Und dieses mal hatte es dann auch geklappt.
Madonna - Die Show
Der Konzerttag begann zwar noch etwas stressig, da ich erst noch auf einer Schulung in Walldorf war und wir somit nicht gemeinsam zum Konzert fahren konnten, aber das Treffen an der U-Bahnstation am Stadion hat einwandfrei geklappt. Noch mal ca. 20 Minuten warten und wir konnten das Station stürmen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Eingang zum Innenbereich zu finden waren wir dann endlich drin um abrupt an der Abgrenzung direkt vor der Bühne gestoppt zu werden. In der Hoffnung doch noch bis zur Bühne zu Gelangen belagerten wir also diese Absperrung und kurz bevor das eigentliche Konzert losging gewährte man uns dann doch noch den Zugang.
Das eigentliche Konzert war dann natürlich schon bombastisch. Mangels Vergleichsmöglichkeiten kann ich natürlich nicht sagen ob es nun besser oder schlechter als die Anderen war. Aber der Kommerz war schon zu spüren. Es war eine perfekt inszenierte zwei Stunden Show ohne Zugabe. Und scheinbar um ihrem Diven Status gerecht zu werden, hat sie uns auch bis 21:15 warten lassen, bevor sie endlich losgelegt hat.
Um 23:15 war das Konzert dann vorbei und über 40.000 Menschen suchten den Weg zurück. Und damit begann unsere eigentliche Odyssee. Wir sind zwar recht gut durchgekommen, aber als wir um 23:45 am Hauptbahnhof angekommen waren mussten wir feststellen, dass der letzte Zug nach Fulda seit 20 Minuten weg war. Also haben wir erst mal alle Bekannten abgeklappert, die um diese Uhrzeit noch wach sein könnten. Ohne Erfolg. Dann mal einige Mietwagenfirmen probiert. Aber die einzige, die noch einen hatte war am Flughafen und dann noch für 120€. Wir haben uns dann in einen Zug nach Wächtersbach gesetzt, damit wir wenigstens schon mal ein Stück näher an Fulda rankommen. Im Zug haben wir uns dann nach den Preisen für ein Taxi von Wächtersbach nach Fulda erkundigt. Aber 80-90€ war uns da auch noch zu viel Geld. Wir hatten uns schon damit abgefunden, dass wir in Wächtersbach bis morgens um 6:10 Uhr warten müssen, bis der nächste Zug nach Fulda fährt. In Wächtersbach gab es dann aber natürlich keinerlei Möglichkeit sich irgendwo hinzusetzen und am Gleis wurden wir von den Regelmäßig vorbei rauschenden Güterzügen fast weggeblasen. Letztendlich habe ich dann noch mitten in der Nacht meine Eltern aus dem Bett geworfen, und meine Mutter hat uns noch in Wächtersbach abgeholt. Um kurz nach 4:00 Uhr waren wir dann zu Hause und um 7:00 Uhr ging mein Wecker für die Arbeit.
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